Unsere Mitarbeiter im Testlabor

Dr. Marcel Leclerc
Dr.rer.medic Marcel Leclerc
Leitung neuropsychologisches Testlabor

Vertiefung Neuropsychologie

Neuropsychologisches Testlabor
Begutachtungen

 

Bärbel Havenith
Bärbel Havenith
Fachtherapeutin für kognitives Training

staatlich anerkannte Erzieherin

Sonderpädagogische Zusatzausbildung für Arbeitsrehabilitation

Neuropsychologisches Testlabor

Anahita Sabet, M.Sc.
Anahita Sabet, M.Sc.

Neuropsychologisches Testlabor

Neuropsychologisches Labor

Die Neuropsychologie beschäftigt sich mit der Bestimmung der Funktionen des Gehirns. Bei einer Neuropsychologischen Diagnostik werden kognitive Funktionen, wie z. B. Aufmerksamkeit und Konzentration, Gedächtnisfunktionen, Exekutivfunktionen, Reaktionsfähigkeit und Psychomotorik, untersucht. Erkrankungen oder Schädigungen des zentralen Nervensystems können diese neuropsychologischen Funktionen beeinträchtigen. Das Muster der neuropsychologischen Funktionsstörungen kann Hinweise auf eine spezifische Hirnerkrankung geben. Darüber hinaus kann dadurch das Ausmaß einer Störung der höheren kognitiven Funktionen bestimmt werden. Wiederholte neuropsychologische Untersuchungen ermöglichen eine Aussage über die Veränderung der Hirnleistungen im Verlauf einer Erkrankung bzw. der Rehabilitation. Durch die neuropsychologische Untersuchung kann eine Hirnerkrankung diagnostiziert, ausgeschlossen oder ihr Verlauf beurteilt werden. Nach der Erhebung des kognitiven Status, kann eine entsprechende therapeutische Wiederherstellung der Funktionen durch Training bzw. Kompensation von Funktionsstörungen in Anspruch genommen werden.

Unser neuropsychologisches Labor verfügt über zahlreiche Papier-und-Bleistift-Tests sowie über zweihundert verschiedene Testverfahren am Computer, sowohl für Diagnostik als auch für Therapie der Hirnfunktionsstörungen. Für alle PC-gestützten Verfahren werden leicht bedienbare Tastaturen und Touch-Screen-Monitore eingesetzt, die es auch Patienten ohne Computererfahrung ermöglichen, PC-Tests und Trainingsverfahren am Computer zu nutzen. Der Vorteil von computergestützter Diagnostik ist in erster Linie die automatische und schnelle Auswertung der Ergebnisse im Vergleich mit alters-, bildungs- und geschlechterspezifischen Normstichproben. Zudem sind die Testbeschreibungen der Computertests für alle Patienten gleich, sodass es nicht zu ungewollten Verfälschungen aufgrund von abweichenden Instruktionen der jeweiligen Testleiter kommt. Damit die Tests aussagekräftig sind, wurden sie so konzipiert, dass sie auch für völlig gesunde Menschen ausreichend anspruchsvoll sind. So wird der erkrankte Patient in der Regel mit einer „gesunden“ Normstichprobe verglichen, um erworbene Hirn-Leistungs-Defizite deutlich objektivieren zu können.

Praxismerkmale

In unserer Praxis bieten wir ein grenzüberschreitendes, überregionales Therapieangebot auch für belgische und niederländische Patienten (Grenzgänger) an. Im Rahmen der euregionalen Zusammenarbeit bestehen Möglichkeiten für unsere belgischen und niederländischen Nachbarn, spezifische Therapieangebote im Bereich der neuropsychologischen Therapie, gegebenenfalls auch im Bereich der Psychotherapie und Ergotherapie in unserer Praxis wahrzunehmen. Die entsprechenden Therapieangebote können gegebenenfalls neben der deutschen Sprache auch in der niederländischen Sprache oder der französischen Sprache realisiert werden. Sofern Patienten aus entsprechenden Nachbarschaftsregionen kommen, die entsprechende Informationen über die Möglichkeit einer Behandlung im Ausland im Rahmen der Euregio wünschen, können diese in unserer Praxis erhalten werden.

Die Praxisräumlichkeiten des Haupthauses Leydelstr. 20 genießen den Charme eines Hauses aus der Jahrhundertwende, der unter anderem auch Vorschriften des Denkmalschutzes zur Auflage hat. Im Rahmen unserer Möglichkeiten berücksichtigen wir die Bedürfnisse behinderter Personen, insbesondere auch der gehbehinderten Personen und Rollstuhlbedürftigen. Der Haupteingang bietet mithilfe einer Rampe die Möglichkeit, die Behandlungsräume des Erdgeschosses, sowie das Sekretariat, den Empfang und eine behindertengerechte Toilette zu erreichen.
In unseren beiden ergotherapeutischen Praxen in der Leydelstraße. 26 und der Hubertusstraße 18 steht ein Extraeingang für Rollstulhlfahrer zur Verfügung. Alle wesentlichen Behandlungsmöglichkeiten sind im Rahmen von im Erdgeschoss realisierten Behandlungsräumlichkeiten für unsere Rollstuhlpatienten vorhanden.

In der Praxisgemeinschaft ist eine psychotherapeutische Praxis in Kombination mit zwei ergotherapeutischen Praxen realisiert. Für den Bereich der psychotherapeutischen Praxis besteht eine Zulassung in den Fachbereichen der psychoanalytischen Psychotherapie, der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie, der Verhaltenstherapie und der neuropsychologischen Psychotherapie. Die ergotherapeutischen Praxen sind ebenfalls zugelassen für alle Primär- und Ersatzkassen.

Privatversicherte Patienten müssen gegebenenfalls mit ihren jeweiligen Versicherungen die Möglichkeit der Übernahme der Behandlungskosten abklären.

Sofern ein rein psychotherapeutisches oder neuropsychologisches Anliegen vorliegt, bedarf es keiner spezifischen Überweisung, um einen Ersttermin in der Praxis zu erlangen. Ergotherapeutische Behandlungen sind einzuleiten nach Vorliegen einer entsprechenden Heilmittelverordnung (HMV).

Gegebenenfalls kann die Psychotherapeutische Praxis bei Vorliegen entsprechender Indikationen selbst Heilmittelverordnungen ausstellen, da sie aufgrund der Ausrichtung als psychologisch-psychotherapeutische Praxis kassenrechtlich hierzu befugt ist.

Behandlungsanliegen unserer Patienten können sich hinsichtlich der Behandlungsnotwendigkeiten sehr stark unterscheiden. Neben der Einzeltherapie ist die Gruppentherapie eine durch uns favorisierte Behandlungsmethode. Es bestehen gruppentherapeutische Angebote im Bereich der Verhaltenstherapie, der tiefenpsychologischen Psychotherapie, der neuropsychologischen Therapie und der rehabilitativen Nachsorge PSYRENA. Uns erscheint insbesondere auch der krankheitsbezogene Austausch der Patienten in einem gruppentherapeutischen Setting förderlich.

Möglichkeiten der kassenärztlichen Versorgung psychischer Erkrankungen durch Richtlinienverfahren werden in der Strukturreform (1.4.2017) geregelt. Auf der Website der Kassenärztlichen Bundesvereinigung können Sie die verschiedenen Arten der Therapieangebote und deren Kontingentierungen ersehen.

Im Sinne der Förderung langfristiger Beziehungen zu unseren Patienten, wobei sowohl psychiatrische als auch neurologische Krankheitsbilder oft intermittierend jahrelang fortgesetzte Therapien erfordern, begrüßen wir es, wenn Patienten nach einer Therapieunterbrechung wieder mit unserer Praxis Kontakt aufnehmen. Wir erachten es als sinnvoll, dass Kenntnisse über einen Patienten, die in einer Therapieeinrichtung oder bei einem Therapeuten schon vorliegen, nutzbar gehalten werden. Dies realisiert sich insbesondere auch in der Möglichkeit der Wiederaufnahme einer Behandlung bei einem schon bekannten Behandler. Aus diesem Grunde führen wir keine Warteliste. Wir beantworten Therapieanfragen innerhalb der nächsten 14 Tage, sofern Möglichkeiten des Neubeginns einer Behandlung bei uns vorliegen. Ebenfalls versuchen wir zu berücksichtigen, dass im Sinne einer spezialisierten Behandlungseinrichtung spezifische Krankheitsbilder besonders gut behandelt werden können, sodass wir die Neuaufnahme von Patienten auch unter dem Aspekt der Optimierung der Therapiemöglichkeiten betrachten. Wir sind angeschlossen an die Zentrale Informationsbörse Psychotherapie (ZIP), der wir in regelmäßigen Abständen freie Therapieplätze, auch Möglichkeiten zur Krisenintervention sowie therapeutischen, differentialdiagnostischen Abklärung anzeigen.

Patienten, die wir nicht direkt aufnehmen können, bieten wir an, sich in einen Patientenpool aufnehmen zu lassen. Der Patientenpool ist keine Warteliste, so dass mit der Aufnahme in den Patientenpool keine Behandlungszusage erfolgt. Die Aufnahme in den Patientenpool ermöglicht es unseren Therapeuten in Kenntnis der Merkmale der Erkrankung und Vordiagnosen, sowie weiteren Patientenmerkmalen wie Vorliegen einer stationären oder ambulanten Vorbehandlung, Dringlichkeit, Wohnort, Vorliebe einer Einzel- oder Gruppentherapie u.a., Patienten unmittelbar einen Therapieplatz anzubieten, wenn ein Therapieplatz in einer der verschiedenen Therapieformen frei wird. Die Aufnahme in den Patientenpool setzt voraus, dass entsprechende Daten über den Patienten erhoben werden konnten in einem Erstgespräch. Ein Pat. verbleibt maximal 6 Monate in diesem Patientenpool. Danach erfolgt eine automatische Löschung aus dem Pool.